Das fliegende Klassenzimmer

Von der Schulbank in den Pilotensitz – diese Erfahrung machten kurz vor den Sommerferien sechs Schülerinnen und fünf Schüler des Gymnasiums Rissen. Für ihre Projektwoche hatten sich die Jungen und Mädchen aus der 8. bis 11. Klasse für das Segelflug-Projekt beworben, das in diesem Jahr in Kooperation mit dem LSV Kreis Pinneberg e.V., dem Segelflugverein im Westen von Hamburg, durchgeführt wurde. 20 Helfer aus unserem Verein hatten sich freiwillig gemeldet, um die Schülerinnen und Schüler an den fünf so besonderen Schultagen so oft wie möglich in die Luft zu bringen. Von ihnen hörten die Schüler auch Vorträge darüber, wie der Ausbildungsweg zum Berufspiloten gestaltet ist, erhielten Einblicke in den Arbeitsalltags eines unserer Fluglehrer der beruflich für eine Airline fliegt und konnten lernen, wie ein Verkehrsflugzeug gebaut wird. Vor allem aber durften sie: Fliegen! Das Wetter spielte mit, an allen fünf Tagen fand Flugbetrieb statt. 111 Starts standen am Ende der Projektwoche in den Büchern, einige der Schülerinnen und Schüler hatten sogar längere Thermikflüge genießen können. Kein Wunder also, dass das Fazit von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und auch dem LSV Kreis Pinneberg nach einer Woche eindeutig ausfiel: Bitte wiederholen!

Hier seht Ihr einige Impressionen aus der Projektwoche Gymnasium Rissen 2018:

Segelfliegen in Hamburg - beim LSV Kreis Pinneberg

Du willst Segelfliegen in Hamburg und suchst einen Verein? Herzlich willkommen beim LSV Kreis Pinneberg! Wir sind rund 120 begeisterte Segelfliegerinnen und Segelflieger aller Altersgruppen und fliegen auf dem Flugplatz Uetersen/Heist im Westen von Hamburg.

Wenn es nicht gerade in Strömen regnet, wird bei uns von März bis Oktober meist an den Wochenenden geflogen. Auch im Winter schlafen wir nicht, dann findet der Theorieunterricht und die Wartung der Technik statt.

Der LSV Kreis Pinneberg hat rund 120 Mitglieder, von denen sich rund 30 als Flugschüler/-innen in der Ausbildung zum Segelflugpilot befinden. Die Mehrzahl der Schüler/-innen sind Jugendliche, aber es durchlaufen auch ältere Mitglieder die Ausbildung, unser aktuell ältester Schüler ist 78 Jahre alt.

Damit ist eine besondere Eigenschaft des Segelfliegens schon gleich herausgestellt: Jung und Alt können den Sport bei nahezu gleichen Bedingungen ausüben, anders als in vielen anderen Sportarten werden die Alten beim Segelfliegen nicht automatisch von den Jungen abgehängt. Im Gegenteil: Oft profitieren die Neulinge von den Erfahrungen der alten Hasen, gelingt ihnen dank der Tipps der erprobten Piloten der Durchbruch in der Ausbildung oder der langersehnte erste Flug über eine lange Strecke.

Es ist das Hand in Hand mehrerer Generationen in einem Verein, das den Segelflugsport so besonders und erst möglich macht. Denn auch wenn – von den Schulungsflügen im Doppelsitzer mit dem Lehrer auf dem Rücksitz abgesehen – man als Segelflugpilot am Himmel meist allein im Cockpit sitzt: Segelfliegen ist ein Teamsport.

Du bist neugierig geworden und interessierst Dich auch für Segelfliegen in Hamburg? Komm einfach mal bei uns vorbei!

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