Das fliegende Klassenzimmer

Von der Schulbank in den Pilotensitz – diese Erfahrung machten kurz vor den Sommerferien sechs Schülerinnen und fünf Schüler des Gymnasiums Rissen. Für ihre Projektwoche hatten sich die Jungen und Mädchen aus der 8. bis 11. Klasse für das Segelflug-Projekt beworben, das in diesem Jahr in Kooperation mit dem LSV Kreis Pinneberg e.V., dem Segelflugverein im Westen von Hamburg, durchgeführt wurde. 20 Helfer aus unserem Verein hatten sich freiwillig gemeldet, um die Schülerinnen und Schüler an den fünf so besonderen Schultagen so oft wie möglich in die Luft zu bringen. Von ihnen hörten die Schüler auch Vorträge darüber, wie der Ausbildungsweg zum Berufspiloten gestaltet ist, erhielten Einblicke in den Arbeitsalltags eines unserer Fluglehrer der beruflich für eine Airline fliegt und konnten lernen, wie ein Verkehrsflugzeug gebaut wird. Vor allem aber durften sie: Fliegen! Das Wetter spielte mit, an allen fünf Tagen fand Flugbetrieb statt. 111 Starts standen am Ende der Projektwoche in den Büchern, einige der Schülerinnen und Schüler hatten sogar längere Thermikflüge genießen können. Kein Wunder also, dass das Fazit von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und auch dem LSV Kreis Pinneberg nach einer Woche eindeutig ausfiel: Bitte wiederholen!

Hier seht Ihr einige Impressionen aus der Projektwoche Gymnasium Rissen 2018:

A-Prüfung und Geburtstag

Zwei unserer jugendlichen Nachwuchspiloten haben ihre sogenannte A-Prüfung absolviert: Denis (18) und Jana (feierte am Prüfungstag ihren 14. Geburtstag) sind nun offiziell in der Lage, ein Segelflugzeug ohne Begleitung (Fluglehrer) zu fliegen. Das eigenständige Fliegen der Jugendlichen muss aber zunächst noch beobachtet werden: Ein Fluglehrer hat vom Boden aus alles im Blick und ist für den Notfall mit seinem Schüler auch über Funk verbunden.

Herzlichen Glückwunsch!

Stratosprojekt 2.0 der Jugendgruppe

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Jugendgruppe ein Stratosprojekt durchgeführt, bei dem viele tolle Bilder entstanden sind. In diesem Jahr wurde das Projekt 2.0 gestartet. Am 26. Mai wurde der Ballon gestartet. Nach ca. 6 Stunden Flugzeit und einer maximal erreichten Höhe von 32.226 Metern ereignete sich die Bergung als nicht ganz einfach. Ein professioneller Kletter hat die Box, die in einem ca. 30 Meter hohen Baum gelandet war, für die Jugendgruppe geborgen.

Hier sehr Ihr ein Video der Bergungsaktion: